DILLERSKITER Spanien

the coolest wind forecast in the country — Festland, Kanaren & Balearen

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Sortiert nach fahrbaren Stunden der nächsten 7 Tage, bester Spot oben
Kurzanleitung — was die Zahlen bedeuten und wie man sie besser macht

Die Tabelle

Ganz oben steht der Spot mit den meisten fahrbaren Stunden im gewählten Vorschau-Fenster. Fahrbar heißt: der Wind liegt zwischen 14 und 35 Knoten und kommt aus einer Richtung, die an diesem Spot funktioniert. Ein Sturm aus der falschen Ecke zählt nicht mit.

Oben links steht der Regler „Vorschau": 3 Tage oder 7 Tage. Er bestimmt nicht nur, wie viele Spalten die Tabelle zeigt, sondern auch, worüber die Rangliste summiert — ein Spot mit einem sehr starken Fenster übermorgen, aber Flaute den Rest der Woche, kann in der 3-Tage-Ansicht ganz oben stehen und in der 7-Tage-Ansicht weiter unten, weil dort die ruhigen Tage mitzählen. Bei einer Kurztrip-Entscheidung („fahre ich morgen nach Tarifa oder bleibe ich in Küstennähe") ist die 3-Tage-Ansicht meist die ehrlichere Grundlage. Vergangene Tage bleiben davon unberührt und immer sichtbar, dort trägt man ja Messwerte nach.

Unter dem Spotnamen steht auch die höchste erwartete Welle im gewählten Fenster, sofern sie über 30 cm liegt — das ist oft der zweite Blick nach dem Wind: Lagunen-Spots wie Punta Trettu-artige Flachwasserreviere bleiben praktisch immer flach, offene Atlantikspots wie Guincho oder Famara können dagegen ordentlich Welle aufbauen.

Eine Zelle lesen

Von oben nach unten: Tagestemperatur links, Regen rechts als ein bis drei Tropfen (ein Tropfen ist ein Schauer, drei heißt der Tag ist gelaufen). In der Mitte groß die stärkste Windstärke des Tages in Knoten. Darunter Richtung und fahrbare Stunden — stehen dort zwei Angaben wie N 4h/S 7h, gibt es an dem Tag zwei verschiedene Windsysteme, etwa vormittags Nordwind und nachmittags Thermik. Zuletzt die Wellenhöhe dieses Tages — sie fließt nicht in die Bewertung ein, außer bei sehr großer Dünung über 3 m, wo sie den Spot faktisch unfahrbar macht und deshalb abgewertet wird.

Die Farbe folgt der Skala von Windguru. Ein hellblauer Balken unten heißt: mindestens drei Stunden im guten Bereich. Rote Schraffur heißt ablandiger Wind — gesperrt, nicht bloß schlecht.

Blasse Spalten sind vergangene Tage. Sie zählen nicht in die Rangliste, dort trägt man nachträglich ein, was tatsächlich war.

24° 26 NNW · 7 h 〜 0.9 m Tagestemperatur Regen: ein bis drei Tropfen. Kein Tropfen heißt trocken. Stärkste Windstärke des Tages, in Knoten Windrichtung und Anzahl der fahrbaren Stunden Wellenhöhe — nur an Meeresspots, nicht an Seen Blauer Balken: mindestens drei Stunden im guten Bereich
Beispiel: ein Meeresspot mit 26 Knoten aus Nordnordwest, sieben fahrbaren Stunden, 24 Grad, etwas Regen und knapp einem Meter Welle.

Klick auf eine Zelle

Öffnet den Stundenverlauf: Balken sind der Mittelwind, der blasse Aufsatz die Böen, das gestrichelte Feld der ideale Bereich zwischen 23 und 30 Knoten. Die Pfeile darunter zeigen die Windrichtung, hellblaue Punkte die Stunden, in denen Thermik angesetzt wurde.

Die Konfidenz im Kopf sagt, wie einig sich die Wettermodelle sind. 90 Prozent bei drei Tagen Vorlauf ist ein verlässlicher Tag, 50 Prozent heißt: morgen nochmal schauen. Bei fünf Stunden Anfahrt ist diese Zahl oft wichtiger als die Windstärke selbst.

Wie die Vorhersage besser wird

Es steckt keine KI dahinter, sondern ein einfacher Vergleich: Das System merkt sich, was es vorhergesagt hat, du trägst ein, was wirklich war, und es rechnet daraus den Median aller Abweichungen. Nach fünf Einträgen greift die Korrektur voll. Thermik und normale Windlagen werden getrennt gelernt — in Punta Trettu korrigiert sich also der thermisch verstärkte Maestrale, ohne dass der Scirocco verstellt wird.

So trägst du ein: Auf die Zelle des Tages klicken, unten im Fenster die zwei Felder ausfüllen. Grundwind ist das Niveau, auf dem sich die Messkurve gehalten hat. Böenspitze ist der höchste Ausschlag. Beide sind besser als eines. Bitte nicht vertauschen — eine Böe im Grundwindfeld verschiebt die Korrektur um dreißig bis fünfzig Prozent in die falsche Richtung. Gibt es zwei Windsysteme am Tag, erscheinen zwei Blöcke; nimm den, zu dem dein Wert gehört.

Der Spotname selbst ist verlinkt — ein Klick öffnet Google Maps genau an dieser Stelle, in einem neuen Tab. Praktisch für den schnellen Blick auf die Bucht, bevor man sich für die Fahrt entscheidet.

Die Kompassrose — der stärkste Hebel

Unter jedem Spotnamen steht ein kleiner Link „Spot einstellen". Dahinter liegt eine Windrose mit sechzehn Richtungen, in der hinterlegt ist, welche Windrichtung an diesem Spot funktioniert und welche nicht.

N O S W brauchbar — hier geht was, aber nicht optimal nicht nutzbar ablandig — gesperrt, egal wie stark es bläst bester Wind Ein Tipp auf eine Richtung schaltet sie weiter. Die Rose zeigt, woher der Wind kommt.
Chia: Grecale bis Scirocco (NO über O bis SO) sind bester Wind, Süd bis Südwest brauchbar, Ponente und Maestrale laufen am Kap vorbei aufs offene Meer hinaus und sind dort ablandig und gesperrt.

Warum das mehr bringt als viele Messwerte: Ein eingetragener Messwert verschiebt nur die Stärke um ein paar Prozent. Eine falsch gesetzte Richtung dagegen macht ganze Tage falsch — ein Sturm aus einer Ecke, die in Wahrheit nicht geht, steht bei uns als Topplatz in der Rangliste, und ein guter Tag aus einer Richtung, die wir nicht kennen, taucht gar nicht auf. Wer den Spot kennt und die Rose einmal richtig setzt, korrigiert damit Fehler, gegen die keine Menge Messwerte ankommt.

Im selben Fenster lässt sich außerdem einstellen, ob der Wind hier durch einen Düsen­effekt verstärkt wird und ob es Nachmittagsthermik gibt. Alles wirkt sofort und wird sofort gespeichert.

Wo die Daten liegen

Ausschließlich in deinem Browser, auf deinem Gerät. Es gibt keinen Server und kein Konto. Das heißt auch: deine Einträge sehen andere nicht, und ihre siehst du nicht. Wer gemeinsam sammeln will, trägt unten seinen Namen ein, drückt „Einstellungen und Messwerte sichern" und schickt die Datei weiter — beim „Datei einlesen" werden fremde Einträge dazugemischt, statt eigene zu überschreiben. Der Median rechnet dann über alle Beobachtungen.

Und: hol dir gelegentlich eine Sicherungsdatei. Die Werte hängen an dieser Datei an diesem Ort; verschiebst oder ersetzt du sie, können sie verloren gehen.

Woher die Wetterdaten kommen

Aus drei Modellen über Open-Meteo, ohne Zugangsschlüssel. Anders als bei den Alpen- oder Frankreich-Spots gibt es für Spanien und Portugal kein eigenes 1–2-km-Regionalmodell bei Open-Meteo — AEMET (Spanien) und IPMA (Portugal) sind dort nicht eingebunden. Die feinste verfügbare Stufe ist deshalb ICON-EU (7 km) von DWD, danach Météo-France ARPEGE (11 km), zuletzt ECMWF (25 km). Die Vorhersage ist damit etwas gröber als am Gardasee oder in Sardinien, aber immer noch deutlich besser als eine reine Gitterpunkt-Schätzung. Zwei weitere Modelle, NOAA GFS und das KI-Modell ECMWF AIFS, laufen im Hintergrund immer mit und liefern nur die Streuung für die Konfidenz. Welche Modelle geliefert haben, steht ganz unten unter „Datenquellen und Ausfälle".

Die Wellenhöhe kommt separat über die Marine-API, für alle Spots in einer gemeinsamen Anfrage. Hängt eine einzelne, sehr flache oder stark verwinkelte Bucht ohne nahes Meeresgitter fest, würde das sonst der gesamten Sammelanfrage die Welle für alle Spots kosten — deshalb wird bei einem Ausfall automatisch in kleinere Gruppen aufgeteilt und erneut versucht, bis nur noch der tatsächlich betroffene Rest übrig bleibt. Fehlt bei einem Spot die Welle, steht der Grund mit Namen unter „Datenquellen und Ausfälle".

Farbskala nach Windguru-Vorbild mind. 3 h im Sweet Spot ablandig, gesperrt In der Zelle: Tagestemperatur, Regen als Tropfen, Windstärke, Richtung und fahrbare Stunden, bei Meeresspots die Wellenhöhe Blasse Spalten sind vergangene Tage — dort trägst du Messwerte nach, sie zählen nicht in die Rangliste
Modelldaten werden abgerufen …
Alle Eingaben speichert der Browser selbst. Die Sicherungsdatei brauchst du nur, wenn du auf ein anderes Gerät wechselst oder eine neue Fassung dieser Datei bekommst.